Dienstplan 2024

Projekt Wochenende 2015Projekt Wochenende 2015

Am 13. und 14.06. fand unser diesjähriges Projektwochenende statt. Wir trafen uns um 8:30 Uhr an der Wache, wo wir mit 19 von 22 JF Mitgliedern die Wache „einnahmen“.

Nach der Begrüßung durch Thorsten ging es auch gleich los. Der Versammlungsraum der Feuerwehr wurde kurzerhand für die zwei Tage umgeräumt und auf der einen Seite mit Feldbetten bestückt und die andere Seite war der Verpflegungsbereich.

Nachdem wir diese Aufgabe schnell erledigt hatten wurden wir auf die Fahrzeuge eingeteilt und dann konnten wir auch schon mit Fahrzeugkunde und Knoten & Bunde loslegen.

Mitten beim Üben schrillte das erste mal der Alarmgong und alle gingen zurück in den Versammlungsraum, um zu sehen welches Fahrzeug „ausrückt“, unser Löschfahrzeug 11-44-2 wurde zur Türöffnung alarmiert. Während sich dieses Fahrzeug in den „Einsatz“ begab wurde vom Rest fleißig weiter geübt. Das Küchenpersonal begann zusammen mit Thorsten zu kochen. Es gab lecker Spaghetti Bolognese und auch für unsere Vegetarier hatten wir eine extra Soße gemacht.

Nach dem leckeren Essen wurde auch gleich wieder die Küche aufgeräumt.

Dazu sollte es aber nicht kommen, denn direkt nach dem Essen war der nächste „Alarm“. Dieses mal für den ganzen Löschzug, denn die Brandmeldeanlage (BMA) Schulzentrum hatte „ausgelöst“. Noch auf der Anfahrt kam die Info von der „Leitstelle“, das es wohl eine Rauchentwicklung im Keller gäbe und eine Person vermisst würde.

Dort angekommen erkundete der Angriffstrupp mithilfe der „Laufkarte“ der BMA den Keller und konnte die vermisste Person auch ziemlich zügig finden und retten. Von außen wurde ein Löschangriff aufgebaut. Nachdem das „Feuer“ aus war wurde „zum Abmarsch fertig“ befohlen. Kleinigkeiten die zu Verbessern waren, wurden gleich vor Ort besprochen und im Anschluss an der Wache weiter vertieft.

Gerade als wir zurück zur Wache wollten kam, über die „Leitstelle“ schon der nächste „Einsatz“ Technische Hilfe nach Sturz in Graben. Dieses mal durfte die 11-42-1 los in den Rosseer Weg.

Zurück in der Wache wurde dann noch mal etwas an der Ersten Hilfe geübt, sowie der Umgang mit dem Funkgerät wurde durchgesprochen.

Die Zeit verging wie im Fluge, sodass es dann auch schon wieder Zeit wurde, das Abendessen vorzubereiten. Hierfür war Schiwi zuständig.

Nach dem Abendessen hatten wir gerade die Küche wieder sauber und wollten den “gemütlichen“ Teil des Abends beginnen, da ging erneut der „Alarmgong“. Dieses mal ging es zu Firma Baumann Autoverwertung, dort sollte eine Papiertonne neben geparkten Autos brennen, aber auch dieses mal auf Anfahrt meldete die „Leitstelle“ ein Übergreifen der Flammen auf PKW und Gebäude, sodass wir einen Löschangriff mit drei C-Rohren aufgebaut haben. Wir waren auch bei diesem „Einsatz“ sehr zufrieden mit Allen.

Als wir dann wieder zurück in der Wache waren, wurden die Fahrzeuge wieder „bestückt“ und wir waren gerade wieder aus den JF Klamotten raus, ging erneut der „Alarm“ los. Dieses mal nur für die 44-2; diese rückte aus zu „ Auslaufender Flüssigkeit aus PKW", der Rest konnte sich somit „bettfertig“ machen. Aber dies sollte sich auch schnell wieder ändern, denn die 44-2 hat schnell erkannt, als sie vor Ort waren, dass sie Unterstützung brauchten und somit auch der Rest der JF zum „fegen“ kam. Nach diesem „Einsatz“ war aber dann endlich auch „Bettgehzeit“. Die Nacht verlief soweit ganz zuhig bis auf das Schnarchen des einen oder anderen Kameraden.

Allerdings schrillte noch vor dem „Wecker“ der „Alarmgong“: Amtshilfe und somit Personensuche am Altenheim für den ganzen „Zug“. Aber mit der starken Truppe konnte auch dieser „Einsatz“ schnell als abgearbeitet gemeldet werden und wir konnten in der Wache gemeinsam frühstücken. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurde natürlich wieder alles sauber aufgeräumt und auch die Feldbetten wieder abgebaut.

Als wir dann gerade dabei waren, die Schuhe zu putzen, ging erneut der „Alarm“ und es wurde bei einigen kurz hektisch. Wir sollten wieder zum Schulzentrum Süd. Dort wurde ein "Busch-" bzw. „Waldbrand“ gemeldet. Aber mit 3 C-Rohren und einer „selbstgebauten“ Wasserkanone konnten wir auch dieser Lage schnell Herr werden.

Wieder zurück an der Wache hatte Thorsten noch ein Highlight für uns: Wir durften, wer mochte, mit der Drehleiter fahren. Der Ausblick war super. Nach diesem Highlight konnten wir auch schon beginnen, das gemeinsame Grillen mit den Eltern vorzubereiten. Es mussten Tische und Bänke aufgestellt werden und der Grill wurde von „Grillmeister“ Schiwi vorbereitet.

Um den Eltern auch zu zeigen, was wir können, wurde die „Abschlussübung“ auf dem Gelände der Wache durchgeführt. Hierfür wurden die Garagen mit unserer Nebelmaschine „verraucht“ und der Löschzug rückte an zur Brandbekämpfung. Auch hier verlief soweit alles super und wir konnten im Anschluss gemütlich mit den Eltern grillen und den Sonntagnachmittag verbringen.

Nach diesem gemütlichen Teil wurde zum Schluss noch gemeinsam alles aufgeräumt und ein supertolles, interessantes, lehrreiches, aber auch anstrengendes Wochenende ging zu Ende.

Zurück