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Explosionsgefahr bei Getränke BehnExplosionsgefahr bei Getränke Behn

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot bei Getränke Behn an der Rendsburger Straße in Eckernförde an. Quelle: Tilmann Post

Bei einem Betriebsunfall bei Getränke Behn in Eckernförde sind am Montagmorgen tausende Liter hochkonzentrierter Alkohol ausgelaufen. Die Feuerwehr verhinderte mit einem Großeinsatz eine Explosion des gefährlichen Stoffes. Gegen 13.30 Uhr rückten die rund 80 Kameraden wieder ab.

Eckernförde. Der Unfall ereignete sich gegen 7.30 Uhr auf dem Firmengelände an der Rendsburger Straße. Verletzt wurde niemand. Etwa 3000 Liter des 96-prozentigen Alkohols liefen aus. Die hochentzündliche Flüssigkeit soll Feuerwehrangaben zufolge zunächst sechs bis sieben Zentimeter hoch in der betroffenen Produktionshalle gestanden haben.

Tankwagen lieferte 30.000 Liter Alkohol an

Ein großer Teil floss in die Kanalisation ab. Zur Verdünnung wurde sofort mit Wasser nachgespült, berichtete Siegfried Brien von der Feuerwehr. Der Unfall passierte beim Umpumpen aus einem Tanklastzug, der den Alkohol zur Spirituosenherstellung („Kleiner Feigling“, „Küstennebel“) am Morgen angeliefert hatte. Der Laster fasst 30000 Liter, ein erheblicher Teil befindet sich noch im Tank. Rund 60 Behn-Mitarbeiter mussten die Arbeit niederlegen und das Gelände verlassen.

Der gefährliche Stoff wird abgepumpt

Die Feuerwehr pumpte den übrigen Alkohol aus der Halle ab. Das gestaltete sich zunächst schwierig, weil Behälter für derart große Mengen nicht zur Verfügung standen, so Siegfried Brien. Der Löschzug Gefahrgut des Kreises Rendsburg-Eckernförde stand mit einem Wasserwerfer bereit, um im Fall einer Entzündung sofort mit einem Spezialschaum, der Alkohol binden kann, zu löschen.

80 Feuerwehrleute sind im Einsatz

Vor Ort waren rund 80 Einsatzkräfte der Wehren aus Eckernförde, Rendsburg, Goosefeld, Altenhof, Kochendorf, Gammelby, Barkelsby und Loose. Zudem wurde die Berufsfeuerwehr Kiel angefordert, um weitere 600 Liter Speziallöschschaum zur Verfügung zu stellen. Das Löschmittel musste nicht eingesetzt werden.

Presse

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